Liebe Naturkosmetik-Freunde

Mein Geschäft bleibt diesen Samstag, 19. Juni 2021, wegen Sommerhitze geschlossen.

Sonnige Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

…..liebe Naturkosmetik Freunde

Die Natur ruft und ich bin dann mal weg! Mein Geschäft bleibt vom 03. bis 08. Juni geschlossen!

Am Mittwoch, 09. Juni 2021 öffne ich mein Dufttor wieder und freue mich über jeden Besuch!

Vorsommerliche Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

 

Liebe Naturkosmetik Freunde

In den letzten Tagen war doch einiges los bei mir. Etwas hektisch, manchmal sehr flatterhaft unterwegs, manchmal nicht ganz bei der Sache und manchmal einfach von allem etwas zu viel. Kennt ihr das? 1001 Dinge wollen und sollen erledigt werden, vieles liegen geblieben, produzieren, kochen, organisieren, schreiben, Kurse geben und noch lernen. Und ich? Stehe etwas neben mir…schreibe ich nicht alles auf, vergesse ich es und spüre, ich brauche Erde, Ruhe, Kraft und erholsame Momente.

Trotz Regenwetter bin ich letzten Samstag in den Wald, habe gestaunt und vieles gelernt. Mir wurde eine Tasse Tee serviert und man hat mich gefragt: „Was nimmst du wahr wenn du den Tee trinkst“? Meine Antwort: „Ich fühle mich umhüllt und habe das Gefühl ich komme zur Ruhe“. Ohne zu wissen was ich trinke bekam ich die Antwort: „Der kriechende Günsel“.

Kriechender Günsel ist eine wunderschöne, tiefviolette Pflanze und gehört zu den Lippenblütengewächse. Man trifft sie auf artenreichen Wiesen und in Wäldern. In der Küche können die jungen Blätter sowie auch die knospenden und erblühten Blütentriebe als herbe Würze Kartoffel- und Bratgerichten beigemischt werden. Die mild, manchmal auch zartbitter schmeckenden Blüten eignen sich auch als essbare Dekoration.

Was mich erstaunt; Der kriechende Günsel hat mich in den letzten Tagen begleitet, ja magisch angezogen. Ich konnte nicht genug von ihm bekommen. Immer wieder gepflückt, gegessen und in Salate gemischt, in Pfannkuchen mit gebacken oder einfach auch ins Gemüse beigegeben. Darauf hatte ich einfach keine Antwort. Ich war schlichtweg von dieser Pflanze fasziniert. Das Lichtlein ging mir auf, als ich den Tee getrunken haben. Nämlich, dass die Heilwirkung vielseitig ist und dass der kriechende Günsel erdet und beruhigt. Der Teeaufguss der Pflanze hat auch entzündungshemmende Eigenschaften. Von Bedeutung hierbei sind auch seine Wirkung gegen Bakterien und Viren und die Fähigkeit zur Neutralisation von Giften.

Schon erstaunlich wie das Leben spielt. Je mehr ich mich wieder mit der Natur verbinde und die Pflanzen intensiv beobachte, staune ich nicht schlecht, wie mein Körper auf die Natur reagiert. Ich bin flatterhaft unterwegs, mir fehlt die Erde und der kriechende Günsel bietet sich mir wie von selbst an.

Hören wir wieder mehr hin und lassen uns von der Mutter tragen und vertrauen ihr.

Duftende Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

Liebe Naturkosmetik Freunde

Längere Zeit war ich von der Natur getrennt. Obwohl ich in einer prachtvollen Umgebung leben darf, umgeben von Wald und Bergen, sah ich die Natur nicht….besser gesagt, ich wollte sie nicht sehen. Viele andere Dinge waren mir wichtiger und obwohl ich mich sehnte in den Wald zu gehen, habe ich immer und immer wieder ausreden gesucht. Irgendwann kann man die innere Stimme nicht ignorieren und hört hin was das Herz spricht.

Letztes Jahr  habe ich  begonnen Pflanzen  zu betrachten, pflückte hin und da Wildkräuter und bestaunte die Bäume. Obwohl ich ein grosses Wissen in Ayurvedamedizin und in der Herstellung von Naturkosmetik habe, fehlte mir irgendwas und spürte, dass ein Wissen noch nicht geschliffen wurde. Nämlich das Wissen über die Wildkräuter und das Wissen über die Waldbäume.

Diesen Frühling habe ich endlich das gefunden was mein Herz sich schon lange gewünscht hat. Nämlich Wildkräuter und Baumblätter zu sammeln und ihr Wesen zu verstehen. Die Kräuter und Blätter danach zu verarbeiten und zu kochen (über das offene Feuer), ist für mich das „Tüpfelchen auf i“ und bereitet mir eine unglaubliche Freude, innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Ich bin, wie sagt man so schön, angekommen.

Betrachte ich die Wildkräuter und schaue nun beim spazieren welche Kräuter auf den Wiesen und im Wald wachsen, sollte man  den Kopf in die Höhe strecken und die Bäume genauso betrachten. Sie geben uns genauso viel wie die Wildkräuter. Nämlich essbares Laub (Blätter), viel Mineralien und gesunde Kost. So auch die Linde.

Die Linden (Tilia platyphyllos) kommen in ganz Europa bis hin nach Kleinasien vor. Sie werden häufig in Parkanlagen, Alleen und als Heckenpflanzungen angepflanzt. Wildwachsend finden wir die Linden in Mischwäldern und an Waldrändern. Die Linde ist ein Schutzbaum und zugleich stellt sie die Mutter Erde und den Lebensbaum dar. Hilft bei Lungenleiden und man sagt auch, wenn man jeden Morgen unter einer Linde hundertfünzigmal tief ein- und ausatmet, verhelfe es zu einer gesunden und starken Lunge.

Im Frühling, wenn die Blätter noch jung und zart sind, kann man sie sammeln und bereitet ein Salat zu. Oder als Frühlingsrollen genauso gut oder auch eine Gemüsesuppe mit Lindenblätter. Es gibt wenige Blätter, die einen so feinen Geschmack haben wie die Lindenblätter. Wenn sie dann etwas grösser sind, jedoch nicht all zu zäh, ergeben sie ein schmackhaftes Gemüse. Im Herbst finden wir schon früh die Knospen an den Lindenbäumen. Als Salat- und Suppenbeigabe sind sie eine willkommende und gute Abwechslung.

In der kosmetische Anwendung hat die Linde auch einen hohen Stellenwert. Eine sehr sanfte Reinigung leicht entzündeter und angespannter Haut bieten die Lindenblätter. Sie werden als Tee zubereitet, der dann zum Waschen dient. Für die Haarpflege können wir den gleichen Tee zubereiten und die Haare nach der Wäsche damit gut spülen. Sie werden dadurch weich, und, was noch wichtiger ist, die Kopfhaut wird entspannt.

Somit, wenn wir wieder mal in den Wald gehen und ein „Waldbad“ geniessen,  schaut in der Höhe. Bewundert die Bäume und auch die Linde. Danken wir doch für reichliche Gabe, die uns die Natur jeden Tag schenkt. Sei es für unsere Schönheit im Äusserem und/oder auch im Inneren.

Duftende Grüsse

Lilly

Liebe Naturkosmetik Freunde

Die Tage werden länger und der Frühling naht. Wie ich mich jetzt schon freue! Raus in die Natur, Bärlauch pflücken, Kräuter sammeln und in der Küche herumwuseln und vieles selbst machen. Einkochen, backen, Naturkosmetik und….die grüne Naturapotheke.

Ich nutze die grüne Naturapotheke, und die Pflanzen begleiten mich schon sehr lange. Die Natur und die Pflanzen versorgen uns mit Nahrung, Kleidung, Medizin, Hautpflege, Werkzeugen und Baumaterialien. Und was viele von uns vergessen haben; Die Geschichte der Menschen und der Pflanzen ist so eng verwoben, dass Menschen und Pflanzen sogar eine gemeinsame Vergangenheit verbindet. Leider haben wir uns davon sehr getrennt. Wir vergessen zu oft, dass wir die Natur brauchen. Die Natur aber uns nicht!

In jede natürlich gewachsene Pflanze, Blüte, Frucht ist ein Apothekerschrank der Natur. Ich nenne sie auch die kleine „Apotheke Gottes“. So wurde es mir in Indien beigebracht. Ich bediene mich bis heute von der Natur. Arbeite mit Kräutern und Gewürzen, bevor ich zu irgendwelchen chemische Mitteln greife. Das schönste an dieser Geschichte ist, mit meiner Selbstbeobachtung, dass ich trotz dem CORONA-Vieh, nicht 1x krank war. Also mache ich doch was richtig, oder?

Lass die Tür zur Natur öffnen, und bitte unsere grünen Freunde in dein Leben. Ich bin eine überzeugte „Naturtante“. Koche frisch und gesund und benutze seit über 6 Jahren meine eigene Naturkosmetik. Mir ist es wichtig, dass ich weiss was ich esse, was ich konsumiere und mir ist es auch wichtig, dass ich mich versuche selbst zu heilen. Auch wenn es mir unglaublich sehr, sehr schwer fällt. Selbstheilung ist ein Weg von Selbstdisziplin und Selbstachtung. Die hat mir oft gefehlt….insbesondere die Achtung und die Liebe zu sich selber.

Und weil ich immer wieder was gerne neues ausprobiere, werde ich euch noch ein tolles Rezept mitgeben. Am 21. Mai 2021 gebe ich ein Vortrag über die „Ayurvedische Schönheitspflege“. Hier gleich mal ein „Schmackerl“ aus der Ayurvedaküche!

„Häbets Guet“ & bleibt gesund!

Eure
Lilly

 

REZEPT- Ayurvedische Gesichtspeeling (aus dem Buch „Grüne Kosmetik“ von Gabrieala Nedoma)

1TL Mandeln
1 TL Cashewkerne
1 1/2 TL Pistazien
1 TL Milchhaut (Haut von gekochter Milch)
1TL Weizenkeimöl
1TL Rosenwasser
2TL rote Linsen
1EL Kichererbsenmehl
ca. 150ml Milch

  • Alle Zutaten in den Mixer füllen, mit Milch aufgiessen und zu einer glatten Paste rühren.
    Einen Teil frisch anwenden, die restliche Paste portionieren (z.B. in kleine Gläser füllen, einfrieren und bei Bedarf verwenden.
  • Eine kleine Portion in die Haut sanft einmassieren, danach mit warmen Wasser gründlich abspülen.

 

Verwendung: Gesichts- & Körperreinigung, Make-up-Entferner, Peeling, Gesichtsmassage

Haltbarkeit: 1-3 Tage bei Zimmertemperatur, 1 Woche im Kühlschrank

Menge: ca. 10 Anwendungen

 

Liebe Naturkosmetik Freunde

In jedem Leben gibt es Erfahrungen, so auch in meinem Leben. Erfahrungen die uns reifen lassen, Erfahrungen die uns traurig machen, Erfahrungen die uns stärken, Erfahrungen die uns schwächen, Erfahrungen mit Menschen und Erfahrungen die uns vieles aufzeigen. Auch Erfahrungen im Leben die wir so weiter drehen können, als wäre nichts gewesen und/oder die Erfahrungen als Chance zu nehmen um etwas in unserem Leben zu ändern.

Betrachte ich meine Erfahrungen, so glaube ich, bin ich gewachsen. Und doch stolpere ich jeden Tag, aber ich stehe auch jeden Tag auf und richte mich auf. Schaue all meine Erfahrungen an und gehe still weiter…und gell, ich schreie und weine auch. Bin ja keine Heilige. Wäre ich eine…ja, du….so glaube ich, wäre ich nicht mehr hier!

Und was ist mit der Erfahrung „Das Leuchten in mir und das Leuchten in Dir?“ Heute hat mich eine sehr ältere Dame gefragt: „Lilly, ich lese immer wieder über „das Leuchten“, wie soll ich das verstehen?“ Ja, wie soll man es verstehen und wie soll ich verstehen? Lange bin ich still da gesessen und machte mir meine Gedanken über das „Das Leuchten“. Und ich schreibe hier meine Gedanken:

Mit Leuchten meine ich es so: Jeden Tag aufstehen und dankbar sein. Jeden Tag dankbar sein, dass ich einen neuen Tag erleben darf. Dankbar sein, dass ich es so gut habe (weil die Gesellschaft jammert auf sehr hohem Niveau), dankbar sein, dass ich jeden Tag nicht friere, dass ich ein Dach über den Kopf und ein warmes Bett habe. Dankbar, dass ich ein «Urvertrauen» in mir habe und sicher bin, dass für mich gesorgt wird.

Leuchten heisst, dass ich jeden Tag, mag es auch noch so schwer sein, positiv denke und freundlich zu mir bin und zu meinen Mitmenschen. Respekt mir und den Respekt auch den anderen Menschen gebe. Behandle deine Mitmenschen so, wie du es selbst gerne hättest, dass man dich behandelt.

Leuchten heisst, Freude im Leben zu haben, viel Lachen, gut essen und viel schlafen. Menschen die einem nicht gut tun, meiden. Aufmerksam zu sein, richtig hinzuhören, zu schweigen wenn der Gegenüber spricht und wirklich hinhören. In der Natur laufen und den Bäumen lauschen.

Leuchten heisst, soviel zu geben wieviel man geben will, ohne eine Erwartung für das Gegebene zu «erwarten». Es ist Zeit, dass wir wieder füreinander da sind, füreinander schauen und auch wieder mehr Achtung geben. Leider geht das verloren. Ich kann nichts auf der Welt ändern…nichts….aber ich kann etwas bei mir ändern. Sehen es meine Mitmenschen wie ich es vorlebe, kann es auf den nächsten Mensch übertragen werden und der nächste Mensch ändert genauso etwas in seinem Leben. Und das sind kleine Schritte…nur so kann man etwas bewegen und ändern.

In den letzten 14 Tagen durfte ich Erfahrungen machen, die waren unglaublich schmerzhaft. In meiner Familie fand ein Todesfall statt und diese Erfahrung war und ist schmerzhaft. Emotionen kamen hoch die man in einer geballten Form nicht erklären kann. Überforderung? Ja! Aber und ich schreibe hier ganz klar „Aber“; Diese Erfahrung kann dich im Leben weiterbringen und plötzlich sieht man das Leuchten wieder. Darum finde ich, gerade jetzt: Vergiss das Leuchten nicht! Das Leuchten in mir und das Leuchten in dir!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Eure Lilly

Liebe Naturkosmetik Freunde

Mein Geschäft bleibt am 28. Januar wegen auswärtiger Arbeit geschlossen.

Am Samstag, 29. Januar ist Lilly’s Naturkosmetik vom 10 bis 16 Uhr geöffnet. Ich freue mich über jeden Besuch, sehr sogar!

Duftende Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

Liebe Naturkosmetik Freunde

Die einen sagen dies und die anderen sagen das. Gestern hiess es für mich „Geschäft schliessen“. Heute sieht das ganze wieder anders aus!

Nach Absprache mit dem Kanton sowie auch mit der Gemeinde Grabs, darf mein Geschäft offen bleiben. Da ich Seifen, Deo’s, Cremen etc. für den täglichen Gebrauch verkaufe, bin ich hier in der Ausnahme.

Seifen- & Kosmetikkurse finden bis Ende Februar nicht statt. Diese fallen unter „Freizeitgestaltung“ und somit vom Bund verboten. Für alle die bei mir ein Kurs gebucht und bezahlt haben, bitte ich um Geduld. Die Kurse werden ab März nachgeholt.

Ich freue mich sehr, wenn ich weiterhin für euch da sein darf!

Duftende Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

Liebe Naturkosmetik Freunde

Bewusst habe ich meine gewohnte Umgebung verlassen um bewusst mir ein paar Ruhetage zu gönnen. Bewusst wird mir klar, dass ich ein turbulentes und teils auch ein aufreibendes Jahr 2020 hatte. Aber auch ein Jahr 2020 mit wunderschönen Begegnungen! Neue Freundschaften sind entstanden, neue Projekte wurden umgesetzt und habe viel Kraft und Liebe erhalten. Liebe von Menschen, von denen ich es nicht erwartet hätte und Kraft von der Natur. Neue Türe haben sich geöffnet und andere ginge zu. Das Leben hat mir aufgezeigt, ob ich in alte Muster wieder fallen oder ob ich mich von diesen alten Mustern lösen will.  Ich bin überzeugt, und das schreibe ich hier ganz bewusst; das Leben gibt dir immer soviel, wie es du selbst ertragen kannst.

Hier im Engadin erlebe ich magische Momente! Magische Momente die mein Herz berühren. Solch ein magischer Moment war eine Begegnung mit einer unbekannten, älteren Dame. Und als ich sie sah, wie sie da sass, mit dieser Ruhe & Gelassenheit wurde ich demütig.

Einfach so nebenbei sagte die Dame: „Bun di & Bun an, heute ist es so schön und keine kalte Bise“. Sie sah mich kurz an und schloss wieder die Augen. Sie sass einfach da….ruhig und gelassen.

Und ich? Ich stand  da und beobachtete sie.

Diese Gelassenheit, was heisst das und wie bekommt man sowas? Durch die Erfahrungen im Leben?  Mit der Zufriedenheit einfach mit dem zufrieden sein was man hat? Oder ist es einfach das, dass man nicht mehr muss und einfach sein darf? Was heisst „Gelassenheit“ und was schenkt dir die Gelassenheit?

Kann man die Gelassenheit so interpretieren, dass das Glück nicht planbar ist? Oder ist die Gelassenheit das Unverfügbare/Unbeeinflussbare die nicht grundsätzlich die Möglichkeit eines vernünftigen Lebens berühre? Geht es auch darum, in der Gegenwart zu leben – „das Leben in Gelassenheit ist das Leben in der Gegenwart“? Oder wenn ich jetzt ganz philosophisch schreibe; dass die Gelassenheit traditionell als Selbstlösung und Selbstfindung interpretiert wird?

Schlussendlich nach diesem Spaziergang wurde mir nur eines Bewusst und schreibe kurzum dies:

„Man muss erst lassen können, um gelassen zu sein.“

Meister Eckhart
Diese Begegnung mit dieser unbekannte Dame, diese „gelassene Begegnung“ war für mich das schönste am ersten Tag im neuem Jahr. „Bun di & Bun an“ 2021….nehmen wir vieles gelassener!

Liebe Freunde & Bekannte

Das Jahr 2020 war turbulent, teils mit vielen Einschränkungen, teils als eine Chance für Neubeginn und teils viele Herausforderungen mit Hürden. Oft wussten wir nicht was wir verstehen sollen oder wollen, mit der Geduld geduldig sein und auch uns selbst aushalten. Veränderungen die das Jahr 2020 gebracht haben, hätten wir so nie gedacht. Sich ärgern oder brachial etwas ändern wollen, was wir eh nicht ändern können, bringt nichts. Beobachten, seinen eigenen Weg gehen und einfach glauben, vertrauen und bei sich bleiben. Genauso eine grosse Herausforderung.

Was wir jeden Tag hören und/oder glauben wollen, liegt bei jedem selbst. Ich bin überzeugt, dass wir uns einfach treu bleiben sollen und müssen und auf unserem Weg bleiben. Änderungen ist ein Neubeginn ob mit einer „nackten Wahrheit“ oder mit einer „Lüge“.

Zum Jahresabschluss ist mir diese kleine Geschichte in die Hände gefallen und diese möchte ich mit euch teilen.

Für das kommende Jahr wünsche ich euch nur das Beste. Auf ein neues Lieblingsjahr mit vielen Lieblingsmenschen und jede Menge Lieblingsmomente!

Ich wünsche euch allen ein Frohes & glückliches Jahr 2021, möge es alles bringen was du dir wünschst.

Herzlichst
Lilly Galic

Laut einer Legende aus dem 19. Jahrhundert treffen sich die Wahrheit und die Lüge eines Tages. Die Lüge sagt zur Wahrheit: „Heute ist ein wunderbarer Tag!“ Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt, denn der Tag war wirklich schön. Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schliesslich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt die Wahrheit: „Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!“ Die Wahrheit, erneut verdächtig, testet das Wasser und entdeckt, dass es wirklich sehr nett ist. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden.

Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon. Die wütende Wahrheit kommt aus dem Brunnen und rennt überall hin, um die Lüge zu finden und ihre Kleidung zurückzubekommen. Die Welt, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und Wut ab. Die arme Wahrheit kehrt zum Brunnen zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham.

Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die Wahrheit, befriedigt die Bedürfnisse der Gesellschaft, denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.

(Text & und das weltberühmte Gemälde „Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen“ Jean-Léon Gérome, 1896)