Ihr Lieben

Der Sommer ist im Land und mit ihm die Hitze, die Sonne und all die wunderbaren, aromatischen Sommerkräuter!

Wie ich schon im vorherigen Mail „Brief im Juli“ geschrieben habe; Eine mehr oder weniger konstante Hitze steht uns nun im Juli und August bevor. Und puhh…es war sowas von heiss. Viele Kräuter wollen gleich zu Morgenbeginn gesammelt werden und andere wiederum zur Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht. Für mich war dies nicht immer einfach, aber die Sonnenkräuter wie Dost entfalten ihr Aroma am stärksten und behalten es auch nach dem Trocknungsvorgang.

Ich bin oft in die Höhe und habe viele Wildkräuter gesammelt, sei es für die Herstellung von Oxymel oder auch um Räucherbündel zu binden.  Die ersten Räucherbündel werde ich bald einsetzen können, nämlich für das bevorstehende Schnitterfest am 01. August.

Hier eine kleine Geschichte über das Schnitterfest/Lughnasadh:

Lugh war bei den Kelten der Hüter und Herr des Lichts, der Sonnengott und Ziehsohn der Erdengöttin. Es ist das Fest dieser grossen Erdengöttin, der grossen Ernte, der Beschützerin über Boden und Früchte. Es ist die Zeit der Ernte, des reifen Getreides, der Früchte der Felder, der heissen Sommersonne.

Wir feiern die Schnitterin – die mit ihrer Sichel nun das Getreide schneidet, damit es von der grossen Sommerhitze nicht zerstört wird. Die Schnitterin durchtrennt das Getreide und trennt sich symbolisch damit von allem Irdischen, um sich bereit für den für den Rückzug zu machen. Die Früchte sind reif, zum Ernten bereit, die Schnitterin kann also gehen, um die nächste Göttin, die Frau Percht, ins Land ziehen zu lassen. Es ist ein zweigeteiltes Fest; Einerseits feiern wir die Fülle der Ernte, aber auch das Absterben der Fülle. Dieses Schneiden, oder auch das Schnittern des Getreides, ist auch ein Abschnitt der heissen Zeit.

Hier noch ein alter schöner Brauch was man am Kräuterweih am 01./02. August machen kann:

  • Pflücke einen dicken Kräuterstrauss und sammle damit die magische Sommerkraft der Pflanzen
  • Bündle Wildkräuter zu einem Räucherstick und verwende dann diesen im Winter zum räuchern
  • Backe ein 9-Kräuterbrot und geniesse dieses Brot am Schnitterfest

Es gibt so viele und schöne Rituale. Rituale die teils in Vergessenheit geraten sind und anderseits wieder richtig zelebriert werden.

Wenn du auch etwas schönes erleben möchtest, dann erlebe einen zauberhaften Abend in der Bibliothek Buchs/SG. Am 05. August ab 19 Uhr bis 21 Uhr, laden wir euch zum KräuterGaumenSchmaus ein. Ich präsentiere euch Köstlichkeiten aus der Küche, gekocht mit Wildkräutern. Es werden feine Sirüplis aus Werdenberger Wildkräutern vorgestellt, die man so nicht kennt. Ich präsentiere euch Köstlichkeiten und die Bibliothek einen Büchertisch mit allen tollen Kräuterbüchern die sie im Sortiment haben. Danach bleibt Zeit zum geniessen und für den Austausch.

Geniesse den Sommer und geniesse das Leben. Alles ist so kostbar! Unsere Natur, die Wildkräuter, das Wissen, der Genuss, die Liebe, die Menschen..einfach alles.

Häbet Sorg!
Eure Lilly

Und die Mondhexe Juli wedelte Schwaden von entfachten Brennnesselblättern umher:

“ Mit aller Kraft fliesse unser Lebenssaft, rot und rein, so soll es sein“.

 

Liebe Natur Freunde

Der Sommer ist nun da, in voller Pracht. So richtig, richtig. Nämlich heiss und intensiv. Höre ich aber auch viele jammern wie: „Mir ist zu heiss, kann nicht schlafen, meine Beine schmerzen, bin ständig müde und die Konzentration lässt nach“. Ganz ehrlich liebe Leute; mir geht es genauso. Ich gestehe und bin absolut ehrlich; ich bin keine Sonnenanbeterin. „Wie das?“, höre ich oft sagen, „Gerade du Lilly als Sonnenkind im Juli geboren“. War nicht ich die, die früher stundenlang am Meer und an der Sonne weilen konnte und mit der Hitze überhaupt kein Problem hatte? Eben ich, als Sonnenkind im Juli geboren. Heute suche ich nur noch jeden bedenklichen Schattenplatz. Einmal unter einem Baum und da bleibe ich. Nix Sonne und Hitze! Ja du, gell, so ändert man sich.

Für viele, die genauso Hitzeempfindlich sind wie ich, hier ein paar Tipps für dich:

  • Flüchte in die Höhe, früh Morgens. Dann ist es in den Bergen kühl und im Wald so schön schattig. Frische Luft tut gut und der Wald gibt Kraft, fühlt deine Lungen mit viel Sauerstoff und man ist zufrieden. Sehr zufrieden sogar. Hitze ist unten im Tal. Bis Mittag bleibt es schön kühl in den Bergen, danach wird es auch oben warm.
  • Ich trinke ganz viel Brennnesseltee in der Sommerzeit. Entstaut, entgiftet und spült die Nieren mal so richtig durch. Und ich liebe diese Wildpflanze über alles. Was die so alles kann. Weisst du noch? Letztes Jahr habe ich über die „Brennnessel“ ein Blog geschrieben.
  • Ich springe jeden Morgen ins kühle „Bächle“. Und ja, das „Bächle“ ist sehr kalt. Aber es erfrischt mich, macht meine Gedanken klar und ich bin so richtig schön abgekühlt. Diese Frische hält bei mir bis Mittag an.
  • Kokosöl ist ein sehr kühlendes Öl. Es kühlt deine Haut, pflegt und der schöne Nebeneffekt; du duftest so fein.
  • Am Nachmittag kühle ich meine Beine im Fussbad. Tut gut und nimmt die Schwere aus den Beinen. 1-2 Tropfen Pfefferminzöl dazu, hilft ebenso. Oder was auch sehr gut hilft, ist eine Mischung aus Meersalz & Speisenatron. Macht müde „Füsslein“ hellwach.
  • Im Sommer habe ich „immer“ mein Lavendelhydrolat Spray in der Nähe. Auch das hilft sehr. Nimmt die Hitze, kühlt und beruhigt.
  • Und am Abend, wenn ich mein Geschäft schliesse, dann verschwinde ich nochmals zum „Bächle“ und werfe mich rein ins kühle Nass. Will ich  Gesellschaft, dann geht es ab ins Freibad. Und in der Nacht, wenn es wieder sehr heiss ist, nützt eine kurze kühle Dusche. Hier auch noch ein Tipp; lass das kühle Wasser ein paar Minuten zuerst über dein Becken und unteren Rücken fliessen und danach die Beine. Hilft wunderbar!

Und was lauft so in meiner Manufaktur in Werdenberg?

Meine Gedankengänge sind manchmal sehr gross und ausschweifend und von vielen Bäumen sieht dann die „Frau“ den Wald nicht mehr. Wie ich dies löse? Meine Antwort ist simpel: „Raus in die Natur, mit meiner Hündin Frl. Emma unterwegs, und Kräuter sammeln“. Dankbar sein und die Natur geniessen und ebenso die Natur beobachten. Und beobachte ich genau und beruhige ich meine Gedanken, durfte ich feststellen, dass mir die Pflanze „Wegwarte“ immer und immer wieder bei meinen Kräuterspaziergänge begrüsste.

Die Wegwarte (Cichorium intybus) wird auch „Sonnendraht, Sonnenwirbel, Wegleuchte, Zigeunerblume“, genannt. Sie steht an den Wegesrändern und weist den Passanten den Weg, indem sie ihre Blütenköpfe erst nach Osten, der aufgehenden Sonne entgegen streckt und dann ihrem Lauf folgt. Sie ist eine wahrhaftige Seelenpflanze und stärkt das Gemüt. Die liebe Wegwarte regt die Milz, die Leber und die Galle an und löst Stauungen in den Organen. „Nimmerweh“ wird sie auch genannt und ist auch ein Lieblingskraut der Feen.

„Willst du den richtigen Pfad beschreiten, achte auf die Wegwarte, sie wird ihn dir bereiten“.

Hinhorchen, die Pflanzenwelt beobachten und einen Moment still bleiben. Achten was das Wesen der Pflanzen dir sagen will. Nicht immer kann es so sein, wie der Kopf es diktiert. Stehen bleiben und auf das Herz hören. Schlussendlich kommt immer alles Gut!

Die liebe Natur gibt uns momentan ganz viel Wildkräuter, Kraft und Liebe. Dankbar, dass ich all die Pflanzen pflücken und in eine köstliche Kulinarik umwandeln darf. Sommerliche und wunderbare Wildkräuter-Sirüpli’s sind entstanden, eingelegte schwarze Nüsse, Limoncello mit kroatischen Zitronen und Schweizer Lindenblüten und noch vieles mehr. Auch Naturkosmetik wird fleissig produziert. Am besten schaust du auf meiner Website und lasse dich „sommerlich“ überraschen.
Nun wünsche ich euch eine wunderbare und kraftvolle Sommerzeit. Geniesst es und ab ins „Bächle“ oder ins kühle Nass.

Sonnige Grüsse
Eure Lilly

Liebe Naturkosmetik Freunde
Liebe Alle

Der Sommer ist da und in seiner voller Pracht. Viele von uns freuen sich auf eine schöne Sommerauszeit. Ferien, Urlaub am Meer, Auszeit in den Bergen, das Leben geniessen und einfach „Dolce far niente“ – das süsse Nichtstun! Und wer von uns geniesst auch die Zeit hier bei uns zu Hause? Manchmal muss man gar nicht in die Ferne ziehen, wenn das Glück zu Hause ist, oder? Ich sage es mal so; „Gerne bin ich unterwegs aber wenn die Sommermonate bei uns so schön sind wie jetzt, dann bleibe ich auch mal gerne zu Hause in der Schweiz“. Wir haben hier bei uns ganz viele und wunderschöne, sowie auch aussergewöhnliche Plätze. Sei es am See oder hoch oben in den Bergen oder auch in der wunderschönen Natur.

Und was machst du so über die Sommerzeit? Geht es ab in die Ferne oder bleibst du auch zu Hause? Und wenn du zu Hause bleibst, möchtest du mal etwas für dich tun? Einfach mal ein Tag für dich geniessen und etwas neues dazulernen wie z.B. ein Seifen- oder Naturkosmetikkurs? Wie wäre es, wenn du deine eigene Naturkosmetik selber produzierst oder das Geheimnis von Seifenrühren lernst? Yeep…dann bist du hier genau richtig!

Für alle die über den Sommer mal zu Hause bleiben und gerne einen schönen Tag in meiner Manufaktur erleben möchten, gibt es tolle Sommerangebote! Wenn du dich jetzt anmeldest für ein Seifen- oder Naturkosmetikkurs im Sommer, bekommst du 20% Sommerrabatt (gilt nur für Seifen- oder Naturkosmetikkurse bis 20. August 2022). Melde dich gleich an, die Plätze sind gefragt!
Am 30. September 2022 findet eine tolle Fachtagung, über die Herstellung & Produktion von Kosmetika, mit Gesetzlichen Anforderungen, statt.
In dieser Fachtagung, zusammen mit meinem Gastdozenten von einer Kosmetikfirma, geben wir offene und ehrliche Antworten auf viele Fragen und machen auf viele Richtlinien, die sehr wichtig sind, aufmerksam.

Die Fachtagung findet in Buchs/SG statt. Nebst der vielen Theorie, gibt es eine kleine praktische Arbeit, die hilfreich ist um das Theoretische zu verstehen. Wenn du interessiert bist, wertvolle Informationen zu bekommen, lernen was du alles einhalten musst wenn du selbst Kosmetika herstellen willst, dann bist du hier bei unsere Fachtagung richtig.

Schau mal bei mir rein, ich freue mich über jeden Besuch!

Geniesst die Sommerzeit und „häbets guet“.
Eure Lilly

Ihr Lieben,
Heute wird der längste Tag gefeiert – zu Litha, wir kennen es auch als Mittsommer – und wir zelebrieren die Kraft der Sonne und die Pracht der Natur. Wie wunderbar! Heute ist der längste Tag, die kürzeste Nacht. Gefeiert wird die Fülle und das Licht.
Die Sonnenwende schenkt uns die Kraft des Reifens und der Vereinigung.
Nicht nur die Kraft der Sonne wird gefeiert. Ab heute werden auch die grüne Nüsse gesammelt. Meine Kräuterfreundin und ich haben letztes Jahr mit dieser schönen Tradition begonnen und es ist wirklich eine wunderbare Arbeit. Die grüne Nüsse müssen bis 24. Juni geerntet werden da sich die innere, harte Schale noch nicht ausgebildet hat. Meine Spezialität; Walnusslikör. Heute werden die grüne Nüsse von mir gesammelt und mit Kernobst und Rotwein eingelegt. Ein paar geheime Zutaten und dann bis 31. Oktober ruhiggelegt. Am 21. Dezember weihen wir den köstlichen Walnuss-Likör über dem Feuer und trinken ihn genüsslich. Nicht nur ein Nuss-Schnaps wird heute produziert, dieses Jahr wird auch Noix confites noires hergestellt. Süss eingelegte grüne Nüsse, die sich während der Zeit schwarz verfärben. Eine köstliche Delikatesse! Mehr davon verrate ich euch, wenn diese köstliche, eingelegte Nüsse „parat“ sind.
Heute Abend wird die Litha-Nacht gefeiert. Geniesst den lauen Sommerabend im Garten, am See, im Wald oder irgendwo in der freien Natur.
Freudige Sommergrüsse
Eure Lilly

Und in Junis (Mondhexe) linker Hand leuchtete das Johanniskraut:

„In die dunkelsten Ecken unserer Seelen falle das Licht und wir erhalten das zweite Gesicht“.

 

 

Liebe Naturkosmetik- & Naturfreunde

Der Juni ist da! Ein Monat voller Licht, Wildkräuter in Hülle & Fülle und für mich auch der Monat der Linde (Tilia). Die Linde, der Baum der Liebe, die Freyalinde oder auch die Marienlinde. Wenn der Lindenbaum summt, ist es soweit. Die duftenden Blüten sind nicht nur bei den Bienen heissgeliebt. Die Menschen lieben die Linde genauso! Die Linde hat auf uns eine so schöne Ausstrahlung und Wirkung. Der Baum wirkt so freundlich und auch von den alten Germanen wurde sie sehr geschätzt. Wissen wir doch alle, dass die Linde früher wie auch heute, der Dorfmittelpunkt präsentierte. Als kleines Kind kann ich mich noch gut erinnern, dass sich die Alten unter der Linde trafen. Unter der Linde wurde geschwatzt, getanzt, gefeiert, geküsst und man versprach sich die ewige Liebe. Waren z.B. auch Unstimmigkeiten zwischen den Nachbarn oder etwas musste geregelt werden, so wurde dies unter der Linde gelöst. Zum Wohle von Allen. Nicht ohne Grund ist auch die Linde ein Zentrum des Familienbesitzes und des Hofs. Sie wurde gepflanzt, damit sich alle wohlgesonnen bleiben. Die liebe gute Linde.

So wie die Linde ein Familienbaum ist, so wurde auch bei meinen Familienwurzeln etwas gezupft. Ich kann mich noch gut erinnern, während meiner Ausbildung zur Ayurvedatherapeutin und Yogalehrerin, dass mir mein Lehrer sagte: „Dort wo du geboren bist, da sind deine Wurzeln. Versuche, wenn es irgendwie geht, einmal im Jahr in das Land deiner Vorfahren zu reisen. Vergiss nie von wo deine Wurzeln sind“. Ich gestehe, dass ich lange, sehr grosse Mühe hatte meine Wurzeln zu akzeptieren. Als junge Frau waren mir andere Dinge wichtiger, als mich um meine kroatischen Wurzeln zu kümmern. Entdeckungsreisen und immer was neues dazulernen waren meine Prioritäten. Aber gell, vieles kann sich im eigenem Leben ändern. Du dich selbst, das Umfeld um dich, neue Freundschaften entstehen und andere Freunde gehen.

Ich entdecke meine Wurzeln wieder ganz Neu und spüre, dass mein Herz nach Hause will. Nichts ist falsch, wenn dein Herz dir sagt, dass es richtig ist. Ich bin in Kroatien geboren und hier in der Schweiz aufgewachsen. Zwei Kulturen haben mich geprägt! Einerseits die wunderschöne Kindheit in Freiheit und in der Natur, hier in der Schweiz, und anderseits unvergessliche Sommerzeit in Kroatien am Meer. Als Kind wurde ich reich beschenkt. Nicht nur mit zwei verschiedene Kulturen. Auch mit zwei Muttersprachen, Vielfalt, Freude und Liebe.

Im Monat Mai war ich wieder bei meinen Freunden und Bekannten auf der Insel Vis. Ich wollte die Insel anders erleben. Abseits von Jubel und Trubel. Abseits von Plätzen wo der Bär tanzt. Nämlich in der Stille und Ruhe. Beobachten, welche Wildkräuter auf der Insel wachsen (z.B. der echte Salbei) und wilde Pfade und Wege finden, die, die nur die Einheimische kennen. Freilebende Fasane sehen, hüpfende Wildhasen beobachten, im klarem Meer baden und warme und gastfreundliche Menschen um sich haben. Menschen die noch mit der Natur verbunden und auch teils Selbstversorger sind. All dies hat mich so erfüllt und ich bin überglücklich nach Hause gekommen. Nicht nur mit diesem Glück im Herzen sondern auch mit vielen Geschenken, wie z.B. mit ganz vielen kroatischen Zitronen.

Die, die mich kennen, wissen, dass ich sehr gerne tüftle. Ich bin eine Kräuterfrau, die verschiedene Wildkräuter zusammen „flirten“ lässt. So sind wieder tolle „Sirüpli’s“ entstanden wie z.B. die „Werdenberger Waldfee“ oder die „Werdenberger Rotfee“. Diese tolle Produkte kannst du ab sofort im Onlineshop bestellen. Da mich gerade jetzt noch die Linde sehr begleitet und ich von der Insel Vis viele Zitronen mitgenommen habe, wird bald ein aussergewöhnlicher „Limoncello“ entstehen. Lass dich überraschen.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Juni und hier noch ein schönes Lindenblüten Rezept für Dich!

Duftende Grüsse
Eure Lilly

Gesichts- und Haarwasser
Überbrühe 1 EL getrocknete Lindenblüten mit 250ml heissem Wasser und lasse den Tee abkühlen. Fülle das Lindenblütenwasser in eine Sprühflasche und besprühe dein Gesicht. Das beruhigt sehr – z.B. nach einem Sonnenbad – für angespannte und gereizte Haut. Als letzte Spülung nach der Haarwäsche werden die Haare geschmeidig und die Kopfhaut entspannt sich.

 

Brief im Mai

In Maias (Mondhexe Mai) Hand glommen bereits die Köpfchen des Schafgarbenbüschels: „Venus hebt die Augenbraue, so sie in die Zukunft schaue. Zuversicht soll uns ereilen und Glück sich sichtbar mit uns teilen“.

 

Liebe Kräuterfreunde

Jahreskreisfeste – Was sind Jahreskreisfeste und wann werden sie gefeiert? Letztes Wochenende war das wohl bekannteste Fest – Heja Beltane, Heja Walpurgisnacht! Leider zu Unrecht wird dann immer gesagt: „Ach ja, wenn die Hexen um das Feuer tanzen und ihr Unwesen treiben“. Mag wohl für viele so in den Köpfen sein. Aber der 1. Mai hat noch ganz andere Bedeutungen.
Die Jahreskreisfeste sind wahrscheinlich fast so alt wie die Menschheit. Das achtspeichige Rad als Ritzung wurde in einer 40’000 Jahre alten Höhle in der Ill-de-France entdeckt – und nicht nur dort. Es ist weltweit ein altes Symbol für Jahreskreiseinheit. Alle sechs Wochen werden die uralten Vegetationsfeste gefeiert.
Am 01. Mai hat man die Beltane – Walpurgisnacht gefeiert. Der Tag ist länger als die Nacht. Gefeiert wird die Fruchtbarkeit, Lebensfreude und wir freuen uns über das Leuchten der Natur. Beltane schenkt uns die Kraft der Magie, des Wirkens und der Gestaltung. Beltane war bei den Kelten die Sonne, der Beginn des Lebens, der Fröhlichkeit, Feiern und Festen und sich freuen auf die warme Tage.

So haben auch wir letztes Wochenende ein Feuer entfacht, Kräuter gesammelt, gemeinsam gekocht, getanzt und uns gefreut. Und wie ich schon immer sage „Wildes Kochen“ über Feuer ist das Beste. Gesund, köstlich und zauberhaft!

In meiner Manufaktur geht es voran und ich weile viel in der Natur. Beobachte wie sich wieder alles wandelt und bin fast schon „es bizeli truurig“, dass das goldene Leuchten vom Löwenzahn hier bei uns im Rheintal ein Ende hat. Pusteblumen sind nun überall ersichtlich. Aber langsam kommen auch andere Wildkräuter zum Vorschein und bald beginnt meine Saison mit „Sirup kochen“. Bevor ich mein „Siruplöffel“ schwinge, werde ich nochmals eine Reise machen, nämlich in den Süden. Seit eh und je interessieren mich fremde Kulturen, Menschen mit Heilwissen, Kulinarik, Kochen, alte Rezepte und natürlich Heilkräuter. Kräuterwelten auf dem Balkan, das ist mein neues Thema. Ich bin fasziniert von den Kräutern auf den kroatischen Inseln und mein Herz ruft mich in den Süden. Ein Segen, dass ich die kroatische Sprache fliessend spreche und so mit Einheimischen über die Inseln wandern und von den Insulaner lernen darf. Ich werde euch demnächst darüber schreiben, ganz gewiss!

Und; der letzte Kurs „Wildes Grün“ vom 24. April 2022 hat wegen Schlechtwetter nicht statt gefunden. Dieser wird am 22. Mai 2022 nachgeholt. Wer interessiert ist und etwas schönes und sehr spezielles erleben möchte (Kräuterspaziergang und wildes Kochen über Feuer), ist hier genau richtig. Melde dich noch heute an.

Geniesst den Wonnemonat Mai und wie schon die Mondhexe Maia sagte: „Zuversicht soll uns ereilen und Glück sich sichtbar mit uns teilen“.

Häbets guet & bleibt gesund!
Duftende Grüsse
Eure Lilly

Neuigkeiten aus meiner Manufaktur

  • 07. Mai 2022 – Markt in Walenstadt – Werkfrau Karin
  • 09.-16. Mai 2022 – Kräuterwelten auf dem Balkan (mein Geschäft bleibt geschlossen)
  • 22. Mai 2022 – Wildes Grün & Wildes Kochen in Werdenberg (Kurs)
  • 26.-29. Mai 2022 – Handwerker Messe im Kapuzinerkloster Appenzell

Alle weitere Informationen siehst du auf meiner Website. Schau rein!

Liebe Freunde & Bekannte

Ostern vorbei und auch meine Auszeit. Eine Woche war ich weg und ich bin in das wunderschöne Tessin gereist. Ich durfte ein Tessin erleben – authentisch, naturnah, steil, „urchig“ und wildromantisch – das mein Herz geöffnet und erfreut hat. Wie ich schon im Instagram erwähnt habe „It must be nice, living in never-never land“. Und genauso habe ich mich gefühlt; irgendwo zu sein, mitten in der Natur. Kein Lärm, keine Hektik, abseits von zu Hause und sich einfach fallen lassen. Und genau das habe ich gemacht. Diesen schönen Platz in Centovalli durfte ich über die „Wildkräuterschule von Stefanie Gross-Blau“ kennenlernen. Danke, dass ich diesen schönen Teil in der Schweiz erleben durfte.

In der Aprilwoche in Intragna (Tessin), wurde unser Wissen wiederholt, angeschaut und vertieft. Austausch mit Kräuterkollegen, Kräuterwanderung  mit einer Kräuterhexe und noch andere schöne Erfahrungen haben mich geprägt. Es bestätigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mich jeden Tag freue, wenn ich selbst Kräuter sammle und diese verwende. Viele von euch wissen, dass ich unglaublich gerne koche und oft und gut Wildkräuter in meiner Küche benutze.

Hier gleich ein schönes Rezept für euch, dass ich immer wieder gerne anwende:

Bärlauchtorte

– Frischer Bärlauch (es können aber auch andere Wildkräuter genutzt werden)
– 100ml Olivenöl
– 100ml Wasser
– 100g weiche Butter
– 2 Prisen Salz
– 4 Esslöffel Paniermehl
– 4 ganze Eier
– 450g Mehl
– 1 Päckli Backpulver

Die Bärlauchstreifen (oder andere Wildkräuter) im Öl dünsten. Das Wasser beifügen und das Wildkräutergemüse 10 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen. Die Butter (weich) mit Salz, Paniermehl und Eier gut verrühren. Das abgekühlte Bärlauchgemüse, dann Mehl und Backpulver daruntermischen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Cakeform füllen und im Backofen bei 180 Grad etwa 1 Stunde backen. Schmeckt lauwarm am besten (Rezept Gisula Tscharner).

Diese feine Bärlauchtorte kommt immer gut an. Kann als leichte Hauptmahlzeit eingenommen werden oder anstelle des üblichen Salzgebäcks zum Aperitif.
I love it!

Weiterhin bleibe ich aktiv was die Wildkräuterküche betrifft. Noch etwas unschlüssig wie ich das umsetzen möchte, konzentriere ich mich zur Zeit für meine Abschlussprüfungen und Diplomarbeit der Wildkräuterschule. Mein Wissen  „Kulinarik-Wilde Küche/Wildes Kochen“ möchte ich unbedingt umsetzen und suche noch den geeigneten Weg. Neue Ideen und Projekte müssen wachsen und gedeihen und brauchen Geduld.

Auf jeden Fall möchte ich mich auch bei euch allen bedanken. An alle die meine Ideen gut finden und mich unterstützen. Gerne bei mir lernen und ich mein Wissen an euch allen weitergeben darf. Dafür danke ich euch von ganzem Herzen. Mercischön!

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Frühlingszeit und lasst euch bald überraschen was euch die „Mondhexe Mai“ erzählen wird.

Häbets guet mit lieben Grüssen
Eure Lilly

April räucherte mit Löwenzahn: „Mit Sonne im Blut fehle uns niemals der Mut“, bekräftigte die Hexe ihren Spruch mit einem lauten rhythmischen Stampfen.

 

Liebe Natur-Freunde

Wie die Zeit vergeht und die „Mondhexe April“ räuchert schon mit Löwenzahn. Nach dem wunderschönem und warmen Wetter im März will der April noch nicht so richtig. Kühl und Nass ist es wieder geworden und das Sammeln von Kräutern im nassen Wetter ist nicht so ideal. Dafür war der Monat März umso lieblicher und uns allen wohlgesinnt.

Ich war fleissig am sammeln und viele Kräuter konnte ich in den Werdenberger Wälder finden, wie: Löwenzahnknospen, Vogelmiere, Schaumkraut, Knoblauchsrauke, Wiesen-Labkraut, frische Brennessel, natürlich Bärlauch in voller Fülle, Taubnessel, ein ganzes Feld mit Giersch und den ersten Waldmeister. Mit all dem Wildkraut wurde gekocht und fermentiert. Köstlichkeiten wie eingelegte Löwenzahnknospen (Alpenkapern) und eine Unmenge von Bärlauchpesto mit Knoblauchsrauke wurde produziert. Tinkturen ohne Alkohol sind entstanden und weitere Köstlichkeiten entstehen. Dies ist meine Passion, dies ist meine Leidenschaft. Wildkräutern sammeln, einlegen, einkochen, verarbeiten und etwas für die Gesundheit tun. Viele frische Produkte wie „Bärlauch-Knoblauchraukepesto“ oder „Alpenkapern“ sind erhältlich und können so probiert werden. Vielleicht interessiert es dich? Lass dich weiterhin überraschen. Viele Köstlichkeiten werden nach Ostern neu angeboten. Alles erhältlich über den Onlineshop!

Die Wildkräuter sind für mich zum einem sehr wichtigen Wegbegleiter geworden. Nebst meiner Arbeit als Kleinproduzentin für Naturkosmetik, verbinde ich mich jeden Tag neu mit der Natur und beobachte. Die Wildkräuter wachsen nicht nur im Wald, sie wachsen in unseren Gärten, auf unseren Wiesen und begegnen uns in der Natur auf Schritt und Tritt.

Während dem sammeln im Wald mache ich auch viele und interessante Begegnungen mit Menschen. Viele von ihnen wollen wissen was ich gesammelt habe und möchten dann wissen, ob man „wirklich“ diese Wildkräuter essen kann. „Natürlich“ ist meine Antwort und weise darauf hin, dass die Wildkräuter schöne Wegbegleiter und sehr gesund sind.  Mit Kräuterspaziergänge und Wildkräuterkochkurse gebe ich mein Wissen an dich weiter. Tipps und Tricks zu Wildkräutern kannst du z.B. auch bei einem Kurs von mir erlernen.

Und noch ein kleiner Sprung aus der Natur in meine Seifenmanufaktur! Bitte beachtet, dass in der Osterwoche mein Geschäft wie folgt geöffnet ist:

11. bis 13. April 2022 – Bleibt das Geschäft geschlossen
14. April, Gründonnerstag – 14 bis 17 Uhr geöffnet
15. April, Karfreitag – Bleibt das Geschäft geschlossen
16. April, Osternsamstag – 09 bis 14 Uhr geöffnet
17. bis 19. April 2022 – Bleibt das Geschäft geschlossen

Wer noch ein schönes Osterngeschenk sucht, hat so noch die Gelegenheit bei Lilly’s Naturkoskometik einzukaufen. Am Karfreitag sowie über die Osterzeit bleibt mein Geschäft geschlossen.

Ich wünsche euch nun eine schöne Osterzeit!

Frühlingsgrüsse
Eure Lilly

Liebe Natur Freunde

Der Kräuterpfarrer Künzle sagte einmal: „Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Darm und Blut wie der Bärlauch“. Auch in der Germanische Volksmythologie heisst es: „Sonne von Süden fiel auf den Felsen, und dem Grund entsprang der grüne Lauch“. Bärlauch galt als eine der ersten Pflanzen seit der Welterschaffung und wurde heiss begehrt, verehrt und die Kelten assen den Lauch, um gestärkt in den Kampf zu ziehen.

Leider wird der Bärlauch bis heute noch zu wenig in der Schulmedizin eingesetzt obwohl es schon Fertigpräparate gibt. Bärlauch hat unglaublich viele wunderbare Inhaltsstoffe wie ätherische Öle mit Schwefelverbindungen. Flavonoide, Adensoin, Senfölglykoside, viele Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Kalzium, Schwefel, Magnesium, Mangan, Selen und Phosphor. Auch Vitamin C, B und B2 sind vorhanden.

Ich liebe Bärlauch über alles, nicht nur in der Küche köstlich, seit eh und je fasziniert mich dieses Wildkraut. Dieser Geruch von „Knobli“ im Wald und wenn er alles überdeckt wie ein grüner Teppich. In meiner Ausbildung zur Wildkräuterexpertin, mit der Fachrichtung Kulinarik, bin ich fasziniert von der gesunden Ernährung mit den Wildkräuter. Wird Bärlauch gepflückt und vielseitig eingesetzt, können kleine Wunder geschehen. Bärlauch hemmt das Zusammenklumpen der Blutplättchen und wird zur Vorbeugung und Therapie bei altersbedingten Gefässerkrankungen eingesetzt. Bei Bluthochdruck ist Bärlauch ebenso ein tolles Kraut und hilft. Die Blutgefässe werden erweitert und entkrampft und damit der Blutdruck gesenkt. Allerdings muss betont werden; es hilft erst nach längere Anwendung. Es senkt den hohen Cholesterinspiegel, ist krampflösend und entzündungshemmend. Durch den hohen Gehalt an Senfölglykosiden und Schwefel, regt er die Verdauungssäfte an und fördert auch den Eiweissabbau. Einfach toll!

Dieses Jahr wird eine „Bärlauch-Tinktur“ ausprobiert. Eine Tinktur ohne Alkohol. Die, die mich kennen wissen es schon und werden sagen: „Bärlauch-Oxymel“. Genau! Statt 45% Weingeist benutze ich wieder Apfelessig, Akazienhonig und Bärlauch. Der Bärlauch wird gepflückt, feingeschnitten und mit Essig und Honig vermischt. 3 bis 4 Wochen lang lasse ich die Tinktur ziehen und danach werden sie in dunkle Tropffläschchen abgefüllt. Möchte man eine Frühjahrskur ausprobieren, kann man die wie folgt anwenden:

3 mal täglich 20 Tropfen 6 Wochen lang einnehmen.

Ich liebe Bärlauch über alles und in aller Variationen. Als Frischblatt, mit Wurzeln, mit Blütenknopsen und in Stengelform. In der Küche ist Bärlauch in aller Variationen eine Köstlichkeit. In der grünen Apotheke ein Kraftpaket mit ganz vielen antioxidative Eigenschaften.

Geniessen wir den März und April, die Zeit des „Allium ursinum“.

Grüne Bärlauchgrüsse
Eure Lilly

Märe entzündete die Weidenrinde:
„Verwandle das Weh und wirke, dass es geh,
ewig das Sein, Erneuerung herein“, 
murmelte sie und warf sie in das Feuer.

 

Liebe Naturfreunde
Der März ist da und die Mondhexe „Märe“ schreibt:  „Verwandle das Weh und wirke, dass es geh, ewig das Sein, Erneuerung herein“.

Wie schön, oder? Die Wintermonate sind sich am verabschieden, die Erneuerung ist da, Väterchen Frost herrscht noch etwas am frühen Morgen, aber die Tage werden wärmer, grüner, schöner. Der Frühling hüpft uns entgegen und das ist gut so!

Mit meiner Hündin Emma bin ich fleissig unterwegs und suche in den Wäldern die grüne Schätze. Die Natur bei uns in der Werdenberger Region ist noch „am pfuuse“ und doch durfte ich schon etwas mit nach Hause nehmen. Frische Löwenzahnblätter, Labkraut und ganz viel Bärlauch. Mit den tollen Wildkräutern und Löwenzahnwurzeln wurde ein tolles Gericht gekocht und ich überglücklich. Tolles aus dem Wald und danach im Kochtopf. Yummi!

Frühling ist Neubeginn, Frühling heisst Veränderung und Frühling ist Grün. Und wenn schon alles grünt, kennt ihr die „Grünsuppe“ oder die „Neunkräutersuppe“? Bei einem Oster- oder Frühlingsfest darf die Neunkräutersuppe nicht fehlen. Die 3×3 Grünkräfte-Suppe am Gründonnerstag darf da auch nicht fehlen. Es ging in Vergessenheit, dass zu Zeiten des alten Mondkalenders die grüne Energiesuppe zum ersten Frühlingsmond gebraut wurde. Alles hat seinen Sinn, so auch mit dieser Grünsuppe. Die Heilkräfte der Frühlingskräuter sind jetzt am stärksten und am wirksamsten für den Körper, für die Seele und für den Geist. Wichtig ist die innere Verbindung mit den Kräutern. Und glaubt mir, das Wildkraut ruft dich und kommt auf dich zu. Ich selbst darf das immer wieder erleben.

Feiere den Gründonnerstag dieses Jahr mal anders. Geh raus in die grüne Natur, suche Wildkräuter wie Brennessel, Giersch, Vogelmiere, Gänseblümchen, Löwenzahn, Wegerich, Bärlauch, Sauerampfer und Taubnessel. Suche dir eine schöne Feuerstelle im Wald und koche eine Grünsuppe über dem offenen Feuer. Schmeckt sehr gut, tut gut und du geniesst deine Zeit in der Natur. Hier für dich das Rezept für die Neunkräutersuppe:

  • Nimm die obengenannte Wildkräuter, ca. 500g
  • 3 EL Butter
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 250ml Créme Fraiche
  • evtl. 1 Eigelb
  • Salz & Pfeffer

Die Kräuter fein schneiden und mit Butter 5 Minuten dünsten. Mit Gemüsebrühe aufgiessen und 15 Minuten köcheln lassen. Das Eigelb mit Créme Fraiche verquirlen und zum Schluss in die Grünsuppe geben. Frischgebackenes Brot, z.B. Bärlauchbrot, und die Suppe….so gut! Und in der freien Natur noch besser!

Ich wünsche dir viel Freude und am ausprobieren. Geniesse den Frühling, geniesse die Veränderung, geniesse den Neuanfang und geniesse das Grün.

In diesem Sinne:

„Es grünt so grün…“
(My Fair Lady)
Ich wünsche euch einen tollen grünen Frühling mit viel Erneuerung und Freude!

Eure Lilly