Liebe Naturkosmetik Freunde

Die Zeit vergeht so schnell und der Sommer ist sich am verabschieden. Der Herbst naht und die Tage werden schon kürzer. Nach 21 Uhr ist es dunkel und jeden Tag spürt man mehr, wie sich die Natur zurückzieht.

Im Spätsommer kann man nochmals so richtig raus in die Natur und schauen, welche Kräuter noch zum sammeln sind, welche Beeren kann man pflücken und was darf noch gepflückt werden. Geht man in die Höhe, findet man noch eine sehr schöne Kräuterpracht.

Wenn ich zu Hause bin, die Kräuter verarbeite und koche, mein eigenes Heim betrachte, frage ich mich oft; „Wie fühle ich mich zu Hause? Geht es mir gut? Was habe ich gebraucht und wirklich in den Händen gehabt? Schlafe ich gut? Möchte ich in meiner Wohnung was ändern oder doch nicht?“

Mein Ritual z.B. ist regelmässig mein Heim mit Räuchermischungen zur Reinigung von Räumen zu vollziehen. Ich reinige gerne und oft meine Wohnung und fühle mich danach so richtig wohl und heimisch in meinen vier Wänden.

Früher war die Feuerstelle das Herzstück des Hauses. Dort wurden Wärme und Licht erzeugt und Speisen zubereitet. Für viele von uns, so erinnere ich mich als Kind immer sehr gerne, war das eine Art „Herdmagie“. Bei der Herdmagie geht es um Sicherheit, Schutz und Geborgenheit. Wie habe ich mich immer sehr geborgen als Kind gefühlt, wenn ich im Winter, nach der Schule, mit kalten Fingern und roter Nase, eine dampfende, heisse Schokolade getrunken habe. Der Nonna (meine Grossmutter) zuschauen durfte wie sie Apfelstrudel gebacken  und meine Mutter das Abendessen zubereitet hat. Dufte und Magie…Kindheitserinnerungen bis Heute.

Viele Menschen übersehen, dass auch ihr Zuhause – die Räume, in denen sie leben, ein Werkzeug zur Entwicklung in ihrem Leben sein kann. Dein Zuhause sollte für dich ein Ort der Kraft, ein Zufluchtsort sein, an den du immer wieder zurückkehren kannst. um deine Batterien aufzuladen. Wenn deine Wohnung unaufgeräumt oder chaotisch ist und wenn dort unangenehme, dissonante Energien herrschen, fehlt dir das Fundament für deine Arbeit.

Im Dezember gebe ich ein Workshop: Mache dein Zuhause zu einem Heiligtum. In diesem Workshop zeige ich dir mit einfachen Tipps und Tricks, wie du dein Haus energetisch reinigen kannst. Wie du wichtige Elemente in deinem Heim einbeziehen kannst und wie man auch am besten entrümpelt und entsorgt. Der Kurs findet im Dezember statt und ist eine sehr schöne Einstimmung in die „Raunächte-Zeit“.

Weitere Infos siehst du auf meiner Website.

Nun wünsche ich Dir eine tolle Spätsommerzeit und freuen uns auf den „goldigen Herbst“.

Duftende Grüsse
Lilly

Liebe Naturkosmetik Freunde

Dieses Jahr ist uns der Sommer nicht freundlich gesinnt. Es regnet und regnet und auch ich vermisse zur Zeit meine ausgiebige Waldspaziergänge. Das sammeln der Wildkräuter und auch das sammeln von meiner Lieblingspflanze „Lavendel“ sind dieses Jahr wortwörtlich „ins Wasser“ gefallen. Trotz allem hoffe ich sehr, dass bald die Sonne nochmals kräftig scheinen mag, damit ich wieder viele Ideen mit meinen Wildkräutern umsetzen kann. Sei es in der Wildkräuter- und/oder in der Seifenküche.

Im Monat Juni habe ich mich sehr mit der Pflanze Brennessel auseinandergesetzt. Viele von uns scheuen die Brennessel. Einerseits weil sie eben „brennt“ und anderseits, weil sie als Unkraut gesehen wird. Aber betrachte ich diese kleine „Zicken-Pflanzen“ ganz genau, und je mehr ich über sie lese, fasziniert mich die Brennessel sehr. Die Brennessel hat wunderbare Eigenschaften, ist ein Kosmoplit und gehört zur Familie der Brennesselgewächse (Urticaceae). Im Monat März bis Juni erntet man die jungen zarten Blätter, z.B. für Wildgemüse oder harntreibenden Tee. In der Vollblüte im Hochsommer sind die Samen eine Köstlichkeit in der Küche. Brennesselkraut wirkt stoffwechselfördernd, harntreibend und harnsäureabführend und wird eingesetzt zur Durchspülung bei entzündlichen Harnwege und auch bei Hautkrankheiten. Ich liebe z.B. die Brennessel auch sehr als Spülung nach der Haarwäsche. Wenn du Haar- und Kopfhautprobleme hast, hilft eine Brennesselspülung wunderbar! Warum? Wegen den vielen Mineralien und Kieselsäure die die Brennessel enthält.

Hier ein leichtes und wunderbares Rezept für die Haarspülung:

Sammle frische Brennessel und zerkleinere die Blätter. Lege die Blätter in ein grosses Glas und mit Apfelessig aufgiessen. Beachte, dass alle Blätter gut mit dem Apfelessig bedeckt sein müssen. Lass die Brennesselblätter gute 2 Wochen im Essig ziehen. Danach abseihen und in Flaschen abfüllen.

Für die Spülung; ca. 100ml Brennesselessig mit ca. 700ml lauwarmen Wasser verdünnen. Nach der Haarwäsche die Spülung gut auf die Kopfhaut einmassieren und die Haare durchspülen. Etwas einwirken lassen und die Haare lufttrocknen lassen. Der Apfelessigduft verfliegt nach kurzer Zeit.

Viel Spass beim ausprobieren!

Duftende Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

Liebe Naturkosmetik Freunde

Die Sommerzeit ist für mich immer auch eine Zeit von „es bizeli“ runterfahren. Viele von uns geniessen jetzt die Erholung und die Auszeit. Auch ich gönne mir dieses Jahr eine kleine Sommerpause.

Lilly’s Naturkosmetik bleibt vom 26. Juli bis 03. August 2021 geschlossen!
Während der Sommerpause werden keine Bestellungen angenommen und nicht versendet.

Zur Zeit bin ich viel in der Natur. Betrachte ich die Natur und schaue welche Wildkräuter da sind. Unglaublich, wie sich die Natur im Lauf der Jahreszeiten ändert. Momentan fasziniert mich die Pflanze Achillea millefolium – Die Schafgarbe. Sie hat als Heilpflanze sowie in der Naturheilkunde viele Eigenschaften und ist ein wirksames „Pflänzli“ für die Haut.

Die zweite Pflanze die mich immer wieder berührt und verführt ist Lavandula angustifolia – Der Lavendel. Lavendel ist für mich ein Hautschmeichler, beruhigend, liebevoll, lindernd, entzündungshemmend und vertreibt die kleine, lästige Viecher.

Wer gerne mischt und eigene Kosmetik herstellen möchte, habe ich hier ein kleines Sommerrezept für euch zusammengestellt. Siehe unten!

 

Lavendel-Schafgarbe-Balsam

  • 6EL Kokosöl (z.B. von ALNATURA)
  • 2EL getrocknete Lavendelblüten
  • 1EL getrocknete Schafgarbenblüten
  • 3 Trpf. Lavendelöl

Die Pflanzenblüten in ein Becherglas geben und mit Kokosöl füllen. Das Becherglas im heissen Wasserbad 1 bis 2 Stunden ziehen lassen (länger immer besser). Achte bitte, dass das Wasser nicht kochen darf. Nach dem Ziehen nimmst du ein Tuch (Babybaumwolltuch) und seihst das ganze ab. Gib nun das äth. Lavendelöl dazu. Nimm ein Tiegel und fülle das Gemisch ab. Abkühlen lassen. Bitte beachte, dass das Kokosöl ab 25 Grad wieder flüssig werden kann. Am besten im Kühlschrank lagern.

Die Zusammensetzung „Lavendel-Schafgarbe“ ist eine ideale Mischung für den Sommer. Das Kokosöl gibt noch zusätzlich sein Kick. Kokosöl ist sehr kühlend und vertreib die Insekten. „Do it“…ausprobieren lohnt sich!

Sommerliche Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

 

Liebe Naturkosmetik Freunde

Während der Sommerzeit bin auch ich etwas unterwegs. Im Juli ist mein Geschäft wie folgt geöffnet:

  • Dienstag – 13. Juli 2021 / Geöffnet vom 13.30 bis 18.00 Uhr
  • Mittwoch – 14. Juli 2021 / Geschlossen
  • Donnerstag – 15. Juli 2021 / Geöffnet vom 13.30 bis 18.00 Uhr
  • Freitag – 16. Juli 2021 / Geöffnet vom 13.30 bis 18.00 Uhr
  • Samstag – 17. Juli 2021 / Geöffnet vom 09.00 bis 14.00 Uhr
  • Montag – 19. Juli 2021 / Geschlossen
  • Dienstag – 20. Juli 2021 / Geöffnet vom 13.30 bis 18.00 Uhr
  • Mittwoch – 21. Juli 2021 / Geöffnet vom 13.30 bis 18.00 Uhr
  • Donnerstag – 22. Juli 2021 / Geöffnet vom 13.30 bis 18.00 Uhr
  • Freitag – 23. Juli 2021 / Geöffnet vom 13.30 bis 18.00 Uhr
  • Samstag – 24. Juli 2021 / Geöffnet vom 09.00 bis 13.00 Uhr

 

SOMMERPAUSE vom 26. Juli bis 03. August 2021

Liebe Naturkosmetik Freunde

Wie die Zeit doch vergeht. Der Sommer ist da, na ja…wenn wir so schauen trübt das Regenwetter die Sommerzeit und doch hoffen wir sehr, dass  die richtige Wärme eintreffen mag.

In meiner Werkstatt geschieht zur Zeit viel. Die Seifenproduktion ist bei mir in der Sommerzeit, wie jedes Jahr, etwas ruhiger. Nach den Sommerferien beginnt wieder die Seifenküche zu „blubbern“ und ich bereite mich dann für das zweite Halbjahr vor. Jetzt weile ich viel in der Natur und betrachte den Wald, die Wiesen und die Natur. Mit grossem Staunen laufe ich über die Wiesen, über die Alpen und betrachte die Wildkräuter und Wildpflanzen. Ein Wissen wird mir gegeben und setze diese in die Kulinarik um. Eine andere grosse Leidenschaft, die mich schon sehr lange begleitet. Manchmal sitze ich auf einer Wiese und esse wie eine Ziege die Kräuter. Geniesse die grüne Kraft und überlege wie man diese in der Küche einsetzen kann.

Die Gänseblümchen z.B. sind  Allheilmittel und man kann sie essen. Sie sind von feinen, nussartigen Geschmack und ein Augenschmaus. Ihre Blüten und Blätter lassen Salate und Suppen erblühen und sind unglaublich gesund. Habt ihr gewusst, dass in 100g Blatt- und Blütenmischung 87mg Vitamin C und wertvolle Mineralstoffe enthalten sind?

Oder der Löwenzahn gilt als „Ginseng“ des Westens. Er ist ein Meister im Heilen! Der Leber hilft er besser zu arbeiten, die Galle lässt er regelmässig fliessen und regt die Verdauung an.

Und der der wilde Thymian wie er mich mit seinem Duft verführt. Überall sehe ich die rosa, blühende Pflanzenpolster und der Geruch von zimtig-herb-würzigem Duft erfüllt die Luft. Dieser Duft ist heilkräftig und intensiv und sehr antiseptisch. Der Thymian war noch in der antiken Zeit eines der wichtigsten Räucherkräuter und sollte Geist und Gemüt anregen.

Und mein geliebter Rotklee. Wenn ich ein ganzes Feld sehe, mit dieser  rosa Farbe…da freue ich mich wie ein kleines Mädchen. Der Rotklee kann so vieles und enthält auch viele Vitamine und Mineralien. In der Küche benutze ich ihn als essbare Dekoration, lege ihn in den Honig ein oder produziere Sirup mit Gänseblümchen zusammen. Als Heilpflanze hat der Rotklee genauso eine grosse Bedeutung. Er enthält Isoflavone, welche zu den pflanzlichen Hormonen, den sogenannten Phytoöstrogenen, zählen. Wenn bei Frauen die Östrogenproduktion nachlässt, hilft der Rotklee diese beim Ausgleich von Wechseljahr-Beschwerden.

All diese Pflanzen, die ich hier erwähnt habe, und dies ist nur ein sehr kleiner Teil, wachsen praktisch vor unsere Haustüre. Mein Ritual ist, wenn es mir die Zeit zulässt, morgens zu spazieren. Die Wildkräuter zu betrachten, sie zu pflücken und dann gleich einzusetzen. Ein frischer Tee oder ich koche mir mit den Wildkräutern ein sehr feines Essen.

Meine Passion ist zur Zeit „Sirüpli“ kochen. Kreativ in der Küche zu sein und Sirups zu produzieren, die man so nicht in jedem Laden findet. Wenn du nebst einer feiner Seife mal etwas anderes probieren möchtest, so kannst du gerne bei mir vorbeischauen und ein „Chrüütli-Sirup“ degustieren. Einfach superfein!

Nun geniesse den Sommer. Sei es mit einem Spaziergang in der Natur oder zu Hause, oder im Freibad oder irgendwo im nirgendwo!

Duftende Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

…..liebe Naturkosmetik Freunde

Die Natur ruft und ich bin dann mal weg! Mein Geschäft bleibt vom 03. bis 08. Juni geschlossen!

Am Mittwoch, 09. Juni 2021 öffne ich mein Dufttor wieder und freue mich über jeden Besuch!

Vorsommerliche Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

 

Liebe Naturkosmetik Freunde

In den letzten Tagen war doch einiges los bei mir. Etwas hektisch, manchmal sehr flatterhaft unterwegs, manchmal nicht ganz bei der Sache und manchmal einfach von allem etwas zu viel. Kennt ihr das? 1001 Dinge wollen und sollen erledigt werden, vieles liegen geblieben, produzieren, kochen, organisieren, schreiben, Kurse geben und noch lernen. Und ich? Stehe etwas neben mir…schreibe ich nicht alles auf, vergesse ich es und spüre, ich brauche Erde, Ruhe, Kraft und erholsame Momente.

Trotz Regenwetter bin ich letzten Samstag in den Wald, habe gestaunt und vieles gelernt. Mir wurde eine Tasse Tee serviert und man hat mich gefragt: „Was nimmst du wahr wenn du den Tee trinkst“? Meine Antwort: „Ich fühle mich umhüllt und habe das Gefühl ich komme zur Ruhe“. Ohne zu wissen was ich trinke bekam ich die Antwort: „Der kriechende Günsel“.

Kriechender Günsel ist eine wunderschöne, tiefviolette Pflanze und gehört zu den Lippenblütengewächse. Man trifft sie auf artenreichen Wiesen und in Wäldern. In der Küche können die jungen Blätter sowie auch die knospenden und erblühten Blütentriebe als herbe Würze Kartoffel- und Bratgerichten beigemischt werden. Die mild, manchmal auch zartbitter schmeckenden Blüten eignen sich auch als essbare Dekoration.

Was mich erstaunt; Der kriechende Günsel hat mich in den letzten Tagen begleitet, ja magisch angezogen. Ich konnte nicht genug von ihm bekommen. Immer wieder gepflückt, gegessen und in Salate gemischt, in Pfannkuchen mit gebacken oder einfach auch ins Gemüse beigegeben. Darauf hatte ich einfach keine Antwort. Ich war schlichtweg von dieser Pflanze fasziniert. Das Lichtlein ging mir auf, als ich den Tee getrunken haben. Nämlich, dass die Heilwirkung vielseitig ist und dass der kriechende Günsel erdet und beruhigt. Der Teeaufguss der Pflanze hat auch entzündungshemmende Eigenschaften. Von Bedeutung hierbei sind auch seine Wirkung gegen Bakterien und Viren und die Fähigkeit zur Neutralisation von Giften.

Schon erstaunlich wie das Leben spielt. Je mehr ich mich wieder mit der Natur verbinde und die Pflanzen intensiv beobachte, staune ich nicht schlecht, wie mein Körper auf die Natur reagiert. Ich bin flatterhaft unterwegs, mir fehlt die Erde und der kriechende Günsel bietet sich mir wie von selbst an.

Hören wir wieder mehr hin und lassen uns von der Mutter tragen und vertrauen ihr.

Duftende Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik

Liebe Naturkosmetik Freunde

Längere Zeit war ich von der Natur getrennt. Obwohl ich in einer prachtvollen Umgebung leben darf, umgeben von Wald und Bergen, sah ich die Natur nicht….besser gesagt, ich wollte sie nicht sehen. Viele andere Dinge waren mir wichtiger und obwohl ich mich sehnte in den Wald zu gehen, habe ich immer und immer wieder ausreden gesucht. Irgendwann kann man die innere Stimme nicht ignorieren und hört hin was das Herz spricht.

Letztes Jahr  habe ich  begonnen Pflanzen  zu betrachten, pflückte hin und da Wildkräuter und bestaunte die Bäume. Obwohl ich ein grosses Wissen in Ayurvedamedizin und in der Herstellung von Naturkosmetik habe, fehlte mir irgendwas und spürte, dass ein Wissen noch nicht geschliffen wurde. Nämlich das Wissen über die Wildkräuter und das Wissen über die Waldbäume.

Diesen Frühling habe ich endlich das gefunden was mein Herz sich schon lange gewünscht hat. Nämlich Wildkräuter und Baumblätter zu sammeln und ihr Wesen zu verstehen. Die Kräuter und Blätter danach zu verarbeiten und zu kochen (über das offene Feuer), ist für mich das „Tüpfelchen auf i“ und bereitet mir eine unglaubliche Freude, innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Ich bin, wie sagt man so schön, angekommen.

Betrachte ich die Wildkräuter und schaue nun beim spazieren welche Kräuter auf den Wiesen und im Wald wachsen, sollte man  den Kopf in die Höhe strecken und die Bäume genauso betrachten. Sie geben uns genauso viel wie die Wildkräuter. Nämlich essbares Laub (Blätter), viel Mineralien und gesunde Kost. So auch die Linde.

Die Linden (Tilia platyphyllos) kommen in ganz Europa bis hin nach Kleinasien vor. Sie werden häufig in Parkanlagen, Alleen und als Heckenpflanzungen angepflanzt. Wildwachsend finden wir die Linden in Mischwäldern und an Waldrändern. Die Linde ist ein Schutzbaum und zugleich stellt sie die Mutter Erde und den Lebensbaum dar. Hilft bei Lungenleiden und man sagt auch, wenn man jeden Morgen unter einer Linde hundertfünzigmal tief ein- und ausatmet, verhelfe es zu einer gesunden und starken Lunge.

Im Frühling, wenn die Blätter noch jung und zart sind, kann man sie sammeln und bereitet ein Salat zu. Oder als Frühlingsrollen genauso gut oder auch eine Gemüsesuppe mit Lindenblätter. Es gibt wenige Blätter, die einen so feinen Geschmack haben wie die Lindenblätter. Wenn sie dann etwas grösser sind, jedoch nicht all zu zäh, ergeben sie ein schmackhaftes Gemüse. Im Herbst finden wir schon früh die Knospen an den Lindenbäumen. Als Salat- und Suppenbeigabe sind sie eine willkommende und gute Abwechslung.

In der kosmetische Anwendung hat die Linde auch einen hohen Stellenwert. Eine sehr sanfte Reinigung leicht entzündeter und angespannter Haut bieten die Lindenblätter. Sie werden als Tee zubereitet, der dann zum Waschen dient. Für die Haarpflege können wir den gleichen Tee zubereiten und die Haare nach der Wäsche damit gut spülen. Sie werden dadurch weich, und, was noch wichtiger ist, die Kopfhaut wird entspannt.

Somit, wenn wir wieder mal in den Wald gehen und ein „Waldbad“ geniessen,  schaut in der Höhe. Bewundert die Bäume und auch die Linde. Danken wir doch für reichliche Gabe, die uns die Natur jeden Tag schenkt. Sei es für unsere Schönheit im Äusserem und/oder auch im Inneren.

Duftende Grüsse

Lilly

Liebe Naturkosmetik Freunde

Die Tage werden länger und der Frühling naht. Wie ich mich jetzt schon freue! Raus in die Natur, Bärlauch pflücken, Kräuter sammeln und in der Küche herumwuseln und vieles selbst machen. Einkochen, backen, Naturkosmetik und….die grüne Naturapotheke.

Ich nutze die grüne Naturapotheke, und die Pflanzen begleiten mich schon sehr lange. Die Natur und die Pflanzen versorgen uns mit Nahrung, Kleidung, Medizin, Hautpflege, Werkzeugen und Baumaterialien. Und was viele von uns vergessen haben; Die Geschichte der Menschen und der Pflanzen ist so eng verwoben, dass Menschen und Pflanzen sogar eine gemeinsame Vergangenheit verbindet. Leider haben wir uns davon sehr getrennt. Wir vergessen zu oft, dass wir die Natur brauchen. Die Natur aber uns nicht!

In jede natürlich gewachsene Pflanze, Blüte, Frucht ist ein Apothekerschrank der Natur. Ich nenne sie auch die kleine „Apotheke Gottes“. So wurde es mir in Indien beigebracht. Ich bediene mich bis heute von der Natur. Arbeite mit Kräutern und Gewürzen, bevor ich zu irgendwelchen chemische Mitteln greife. Das schönste an dieser Geschichte ist, mit meiner Selbstbeobachtung, dass ich trotz dem CORONA-Vieh, nicht 1x krank war. Also mache ich doch was richtig, oder?

Lass die Tür zur Natur öffnen, und bitte unsere grünen Freunde in dein Leben. Ich bin eine überzeugte „Naturtante“. Koche frisch und gesund und benutze seit über 6 Jahren meine eigene Naturkosmetik. Mir ist es wichtig, dass ich weiss was ich esse, was ich konsumiere und mir ist es auch wichtig, dass ich mich versuche selbst zu heilen. Auch wenn es mir unglaublich sehr, sehr schwer fällt. Selbstheilung ist ein Weg von Selbstdisziplin und Selbstachtung. Die hat mir oft gefehlt….insbesondere die Achtung und die Liebe zu sich selber.

Und weil ich immer wieder was gerne neues ausprobiere, werde ich euch noch ein tolles Rezept mitgeben. Am 21. Mai 2021 gebe ich ein Vortrag über die „Ayurvedische Schönheitspflege“. Hier gleich mal ein „Schmackerl“ aus der Ayurvedaküche!

„Häbets Guet“ & bleibt gesund!

Eure
Lilly

 

REZEPT- Ayurvedische Gesichtspeeling (aus dem Buch „Grüne Kosmetik“ von Gabrieala Nedoma)

1TL Mandeln
1 TL Cashewkerne
1 1/2 TL Pistazien
1 TL Milchhaut (Haut von gekochter Milch)
1TL Weizenkeimöl
1TL Rosenwasser
2TL rote Linsen
1EL Kichererbsenmehl
ca. 150ml Milch

  • Alle Zutaten in den Mixer füllen, mit Milch aufgiessen und zu einer glatten Paste rühren.
    Einen Teil frisch anwenden, die restliche Paste portionieren (z.B. in kleine Gläser füllen, einfrieren und bei Bedarf verwenden.
  • Eine kleine Portion in die Haut sanft einmassieren, danach mit warmen Wasser gründlich abspülen.

 

Verwendung: Gesichts- & Körperreinigung, Make-up-Entferner, Peeling, Gesichtsmassage

Haltbarkeit: 1-3 Tage bei Zimmertemperatur, 1 Woche im Kühlschrank

Menge: ca. 10 Anwendungen

 

Liebe Naturkosmetik Freunde

In jedem Leben gibt es Erfahrungen, so auch in meinem Leben. Erfahrungen die uns reifen lassen, Erfahrungen die uns traurig machen, Erfahrungen die uns stärken, Erfahrungen die uns schwächen, Erfahrungen mit Menschen und Erfahrungen die uns vieles aufzeigen. Auch Erfahrungen im Leben die wir so weiter drehen können, als wäre nichts gewesen und/oder die Erfahrungen als Chance zu nehmen um etwas in unserem Leben zu ändern.

Betrachte ich meine Erfahrungen, so glaube ich, bin ich gewachsen. Und doch stolpere ich jeden Tag, aber ich stehe auch jeden Tag auf und richte mich auf. Schaue all meine Erfahrungen an und gehe still weiter…und gell, ich schreie und weine auch. Bin ja keine Heilige. Wäre ich eine…ja, du….so glaube ich, wäre ich nicht mehr hier!

Und was ist mit der Erfahrung „Das Leuchten in mir und das Leuchten in Dir?“ Heute hat mich eine sehr ältere Dame gefragt: „Lilly, ich lese immer wieder über „das Leuchten“, wie soll ich das verstehen?“ Ja, wie soll man es verstehen und wie soll ich verstehen? Lange bin ich still da gesessen und machte mir meine Gedanken über das „Das Leuchten“. Und ich schreibe hier meine Gedanken:

Mit Leuchten meine ich es so: Jeden Tag aufstehen und dankbar sein. Jeden Tag dankbar sein, dass ich einen neuen Tag erleben darf. Dankbar sein, dass ich es so gut habe (weil die Gesellschaft jammert auf sehr hohem Niveau), dankbar sein, dass ich jeden Tag nicht friere, dass ich ein Dach über den Kopf und ein warmes Bett habe. Dankbar, dass ich ein «Urvertrauen» in mir habe und sicher bin, dass für mich gesorgt wird.

Leuchten heisst, dass ich jeden Tag, mag es auch noch so schwer sein, positiv denke und freundlich zu mir bin und zu meinen Mitmenschen. Respekt mir und den Respekt auch den anderen Menschen gebe. Behandle deine Mitmenschen so, wie du es selbst gerne hättest, dass man dich behandelt.

Leuchten heisst, Freude im Leben zu haben, viel Lachen, gut essen und viel schlafen. Menschen die einem nicht gut tun, meiden. Aufmerksam zu sein, richtig hinzuhören, zu schweigen wenn der Gegenüber spricht und wirklich hinhören. In der Natur laufen und den Bäumen lauschen.

Leuchten heisst, soviel zu geben wieviel man geben will, ohne eine Erwartung für das Gegebene zu «erwarten». Es ist Zeit, dass wir wieder füreinander da sind, füreinander schauen und auch wieder mehr Achtung geben. Leider geht das verloren. Ich kann nichts auf der Welt ändern…nichts….aber ich kann etwas bei mir ändern. Sehen es meine Mitmenschen wie ich es vorlebe, kann es auf den nächsten Mensch übertragen werden und der nächste Mensch ändert genauso etwas in seinem Leben. Und das sind kleine Schritte…nur so kann man etwas bewegen und ändern.

In den letzten 14 Tagen durfte ich Erfahrungen machen, die waren unglaublich schmerzhaft. In meiner Familie fand ein Todesfall statt und diese Erfahrung war und ist schmerzhaft. Emotionen kamen hoch die man in einer geballten Form nicht erklären kann. Überforderung? Ja! Aber und ich schreibe hier ganz klar „Aber“; Diese Erfahrung kann dich im Leben weiterbringen und plötzlich sieht man das Leuchten wieder. Darum finde ich, gerade jetzt: Vergiss das Leuchten nicht! Das Leuchten in mir und das Leuchten in dir!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Eure Lilly