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Liebe Naturkosmetik Freunde

Wie die Zeit doch vergeht. Der Sommer ist da, na ja…wenn wir so schauen trübt das Regenwetter die Sommerzeit und doch hoffen wir sehr, dass  die richtige Wärme eintreffen mag.

In meiner Werkstatt geschieht zur Zeit viel. Die Seifenproduktion ist bei mir in der Sommerzeit, wie jedes Jahr, etwas ruhiger. Nach den Sommerferien beginnt wieder die Seifenküche zu „blubbern“ und ich bereite mich dann für das zweite Halbjahr vor. Jetzt weile ich viel in der Natur und betrachte den Wald, die Wiesen und die Natur. Mit grossem Staunen laufe ich über die Wiesen, über die Alpen und betrachte die Wildkräuter und Wildpflanzen. Ein Wissen wird mir gegeben und setze diese in die Kulinarik um. Eine andere grosse Leidenschaft, die mich schon sehr lange begleitet. Manchmal sitze ich auf einer Wiese und esse wie eine Ziege die Kräuter. Geniesse die grüne Kraft und überlege wie man diese in der Küche einsetzen kann.

Die Gänseblümchen z.B. sind  Allheilmittel und man kann sie essen. Sie sind von feinen, nussartigen Geschmack und ein Augenschmaus. Ihre Blüten und Blätter lassen Salate und Suppen erblühen und sind unglaublich gesund. Habt ihr gewusst, dass in 100g Blatt- und Blütenmischung 87mg Vitamin C und wertvolle Mineralstoffe enthalten sind?

Oder der Löwenzahn gilt als „Ginseng“ des Westens. Er ist ein Meister im Heilen! Der Leber hilft er besser zu arbeiten, die Galle lässt er regelmässig fliessen und regt die Verdauung an.

Und der der wilde Thymian wie er mich mit seinem Duft verführt. Überall sehe ich die rosa, blühende Pflanzenpolster und der Geruch von zimtig-herb-würzigem Duft erfüllt die Luft. Dieser Duft ist heilkräftig und intensiv und sehr antiseptisch. Der Thymian war noch in der antiken Zeit eines der wichtigsten Räucherkräuter und sollte Geist und Gemüt anregen.

Und mein geliebter Rotklee. Wenn ich ein ganzes Feld sehe, mit dieser  rosa Farbe…da freue ich mich wie ein kleines Mädchen. Der Rotklee kann so vieles und enthält auch viele Vitamine und Mineralien. In der Küche benutze ich ihn als essbare Dekoration, lege ihn in den Honig ein oder produziere Sirup mit Gänseblümchen zusammen. Als Heilpflanze hat der Rotklee genauso eine grosse Bedeutung. Er enthält Isoflavone, welche zu den pflanzlichen Hormonen, den sogenannten Phytoöstrogenen, zählen. Wenn bei Frauen die Östrogenproduktion nachlässt, hilft der Rotklee diese beim Ausgleich von Wechseljahr-Beschwerden.

All diese Pflanzen, die ich hier erwähnt habe, und dies ist nur ein sehr kleiner Teil, wachsen praktisch vor unsere Haustüre. Mein Ritual ist, wenn es mir die Zeit zulässt, morgens zu spazieren. Die Wildkräuter zu betrachten, sie zu pflücken und dann gleich einzusetzen. Ein frischer Tee oder ich koche mir mit den Wildkräutern ein sehr feines Essen.

Meine Passion ist zur Zeit „Sirüpli“ kochen. Kreativ in der Küche zu sein und Sirups zu produzieren, die man so nicht in jedem Laden findet. Wenn du nebst einer feiner Seife mal etwas anderes probieren möchtest, so kannst du gerne bei mir vorbeischauen und ein „Chrüütli-Sirup“ degustieren. Einfach superfein!

Nun geniesse den Sommer. Sei es mit einem Spaziergang in der Natur oder zu Hause, oder im Freibad oder irgendwo im nirgendwo!

Duftende Grüsse
Lilly’s Naturkosmetik