Liebe Freunde & Bekannte

Ostern vorbei und auch meine Auszeit. Eine Woche war ich weg und ich bin in das wunderschöne Tessin gereist. Ich durfte ein Tessin erleben – authentisch, naturnah, steil, „urchig“ und wildromantisch – das mein Herz geöffnet und erfreut hat. Wie ich schon im Instagram erwähnt habe „It must be nice, living in never-never land“. Und genauso habe ich mich gefühlt; irgendwo zu sein, mitten in der Natur. Kein Lärm, keine Hektik, abseits von zu Hause und sich einfach fallen lassen. Und genau das habe ich gemacht. Diesen schönen Platz in Centovalli durfte ich über die „Wildkräuterschule von Stefanie Gross-Blau“ kennenlernen. Danke, dass ich diesen schönen Teil in der Schweiz erleben durfte.

In der Aprilwoche in Intragna (Tessin), wurde unser Wissen wiederholt, angeschaut und vertieft. Austausch mit Kräuterkollegen, Kräuterwanderung  mit einer Kräuterhexe und noch andere schöne Erfahrungen haben mich geprägt. Es bestätigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mich jeden Tag freue, wenn ich selbst Kräuter sammle und diese verwende. Viele von euch wissen, dass ich unglaublich gerne koche und oft und gut Wildkräuter in meiner Küche benutze.

Hier gleich ein schönes Rezept für euch, dass ich immer wieder gerne anwende:

Bärlauchtorte

– Frischer Bärlauch (es können aber auch andere Wildkräuter genutzt werden)
– 100ml Olivenöl
– 100ml Wasser
– 100g weiche Butter
– 2 Prisen Salz
– 4 Esslöffel Paniermehl
– 4 ganze Eier
– 450g Mehl
– 1 Päckli Backpulver

Die Bärlauchstreifen (oder andere Wildkräuter) im Öl dünsten. Das Wasser beifügen und das Wildkräutergemüse 10 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen. Die Butter (weich) mit Salz, Paniermehl und Eier gut verrühren. Das abgekühlte Bärlauchgemüse, dann Mehl und Backpulver daruntermischen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Cakeform füllen und im Backofen bei 180 Grad etwa 1 Stunde backen. Schmeckt lauwarm am besten (Rezept Gisula Tscharner).

Diese feine Bärlauchtorte kommt immer gut an. Kann als leichte Hauptmahlzeit eingenommen werden oder anstelle des üblichen Salzgebäcks zum Aperitif.
I love it!

Weiterhin bleibe ich aktiv was die Wildkräuterküche betrifft. Noch etwas unschlüssig wie ich das umsetzen möchte, konzentriere ich mich zur Zeit für meine Abschlussprüfungen und Diplomarbeit der Wildkräuterschule. Mein Wissen  „Kulinarik-Wilde Küche/Wildes Kochen“ möchte ich unbedingt umsetzen und suche noch den geeigneten Weg. Neue Ideen und Projekte müssen wachsen und gedeihen und brauchen Geduld.

Auf jeden Fall möchte ich mich auch bei euch allen bedanken. An alle die meine Ideen gut finden und mich unterstützen. Gerne bei mir lernen und ich mein Wissen an euch allen weitergeben darf. Dafür danke ich euch von ganzem Herzen. Mercischön!

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Frühlingszeit und lasst euch bald überraschen was euch die „Mondhexe Mai“ erzählen wird.

Häbets guet mit lieben Grüssen
Eure Lilly

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